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ſich ſelten Feinde durch ſein erſtes Auftreten. Andere Schriftſteller find noch nicht vorbereitet, ihn als Ne⸗ benbuhler zu betrachten; iſt er ziemlich reich, ſo hegen ſie die Hoffnung(mögen ſie ſich derſelben auch nicht klar bewußt ſein), daß er dem Schriftſtellerſtande nicht angehören wird; er hat etwas herausgegeben, worüber man ſprechen kann; er ſchreibt vielleicht nichts mehr oder ſein zweites Werk wird durchfallen. Kommt aber das zweite Werk heraus und fällt nicht durch, ſo ſehen ſie ſich um; der Neid erwacht und die Bos⸗ heit beginnt. Die ganze alte Schule— Herrn, die ſich gleichſam mit Penſtonen des Ruhms von Ge⸗ ſchäften zurückgezogen haben— betrachten ihn als Eindringling; dann folgt der Hohn, verächtliche Be⸗ handlung, die kauſtiſche Ironie, die beißende Reeen⸗ ſion, das herunterſetzende Lob. Der Neuling beginnt zu glauben, daß er vom Ziele weiter entfernt iſt wie damals, als er zuerſt die Laufbahn betrat.
Maltravers hatte im Ganzen ein ziemlich gutes Temperament; allein er war ſtolz und beſaß das zarte Gefühl eines muthigen, rechtſchaffenen und kitz⸗ lichen Mannes von Ehre. Er hielt den Umſtand für ſonderbar, daß die Geſellſchaft von einem Ehrenmanne erheiſcht, derſelbe ſolle ſeinen beſten Freund erſchießen, wenn dieſer Freund ihn mit einem rohen Wort be⸗ leidigt hat; jeder Thor und Lügner aber dürfe voll⸗ kommen ungeſtraft gegen einen Schriftſteller ſchreiben und manches Ries Papier mit den giftigſten perſön⸗ lichen Schmähungen gegen denſelben bedecken.
An einem Abende, im Beginn des Sommers, ſchlen⸗


