Teil eines Werkes 
2. Bd. (1845)
Entstehung
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es Monats zu beſchränken, und vor deraufge⸗ ſchobenen Hoffnung ernſter Werke zurückzuweichen, wyrüber ein Urtheil ſich nur langſam bilden kann. Der talentvolle junge Mann, der in Zeitſchriften beginnt und lange dafür ſchreibt, zeigt gewöhnlich etwas Unreifes und Verkrüppeltes in ſeinen Werken und in ſeiner Berühmtheit. Er wird das Orakel kleiner Cotterien; wir können uns kaum des Ein⸗ drucks erwehren, daß er die Albernheit und den Dünkel des Einwohners einer großen Stadt, welcher vieſelbe niemals verlaſſen hat, beſitzt und allein ver⸗ tragsmäßig arbeitet. Zeitſchriften haben die Anſprüche verwirkt, welche Hazlitt und andere ſeiner Zeitgenoſſen auf ein großes, in Anwartſchaft ſtehendes Kapital des Ruhmes beſaßen. Hier aber ſpreche ich mit übertrie⸗ bener Klugheit; Manche haben wegen ihrer Armuth keine Wahl. Wie Ariſtoteles und das griechiſche Sprüchwort ſagt, ſo können wir nicht alle Dinge mit dem Meſſer des delphiſchen Meſſerſchmieves zuſchneiden,

Das zweite Werk, welches Maltravers achtzehn Monate nach dem Erſcheinen ſeines erſten herausgab, war ernſterer und höherer Art; es diente dazu, ſeinen Ruf zu befeſtigen, und ein ſolcher Erfolg genügt für ein zweites Werk, welches gewöhnlich eine Brücke zum Nachruhm für den Schriftſteller bildet. Wer nach dem glänzenden Epfolge eines erſten Werkes keine Unzufriedenheit beim Publikum durch ein zweites er⸗ weckt, hat gute Ausſicht, eine feſte Stellung in der Literatur zu erlangen. Jetzt aber begannen die Mühen und Gefahren der Nachgeburt. Ein Schriftſteller macht

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