Teil eines Werkes 
2. Bd. (1845)
Entstehung
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verte Ernſt in düſterer Stimmung, unter ängſtlichen Nachſinnen und Zweifeln an ſich ſelbſt auf ſeine Terraſſe umher, und blickte trüb der Sonne Niedergang,

als er einen ſtaubigen Reiſewagen auf dem Wege an ſeine Parkmauer heranrollen und eine Hand au dem offenen Fenſter ihm den Gruß der Wiedererken⸗ nung zuwinken ſah. Seine Gäſte kamen ſo ſelten und ſeiner Freunde waren ſo wenige, daß Maltre⸗ vers nicht vermuthen konnte, wer jetzt wohl einen Beſuch bei ihm beabſichtige. Sein Bruder, wie er wußte, befand ſich in London, Cleveland, von welchen er an dem Tag einen Brief erhalten hatte, war auf der eigenen Villa, Ferrers hielt ſich in Wien auß, wer konnte es ſein? Man mag von Einſamkeit ſagen, was man will, ſtets aber bewirkt ein Beſuch ange⸗ nehme Aufregung nach zweijährigem, einſamem Leben. Maltravers kehrte um, trat in ſein Haus und ſank dort in die Arme des de Montaigne.

Fünftes Kapitel.

Was haſt du je ſo glücklich begonnen, daß nit der Verſuch dir Mit dem Vorſatz die Reue geweckt? Zuvenal.

Auch ich, ſagte de Montaigne,habe in meiner Weiſe mein Geſchick erfüllt. Ich bin Mitglied der

Deputirtenkammer und beſuche England wegen Han⸗ delsangelegenheiten, ich befand mich in Ihrer Nach⸗

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