Teil eines Werkes 
2. Bd. (1845)
Entstehung
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Modell vor ſeinen Augen und einem Ideal in ſeinem Herzen. Er beſtrebte ſich mit Mühe und Geduld dem Gebilde der Auszeichnung mit jerem Schritte näher zu treten, welches nach ſeiner Meinung von einem vernünftigen Ehrgeiz ſich erreichen ließ; als ſeine eigene Beurthellung zuletzt befriedigt war, übergab er mit ruhigem Vertrauen ſein Produkt einem we⸗ niger parteiiſchen Gericht, dem Publikum.

Sein erſtes Werk machte Glück, vielleicht deßhalb, weil es den Stempel des Ehrlichen und Wirklichen an ſich trug. Er ſchrieb keine Dinge, die er nicht geſehen, noch Gefühle, die er nicht empfunden hatte. Seins Beſchreibungen waren die eines ruhigen und nachdenklichen Beobachters und um ſo lebhafter, weil ſeine erſten Eindrücke ſich noch nicht verwiſcht hatten. Seine Erfahrung hatte tiefe Wurzeln geſchlagen, nicht auf der dürren Oberfläche des reifen Alters, ſondern im friſchen BVoden jugendlicher Regungen. Ein an⸗ derer Grund, weßhalb er Erfolg hatte, lag vielleicht varin, daß er manigfachere und ſorgfältiger geſammelte Kenntniſſe beſaß, wie junge Autoren ſonſt für nöthig halten. Er machte nicht wie Ceſarini den Verſuch, ein unbebeutendes Kapital von Ideen mit einem Prunk von Worten zu verhüllen. Mochte ſein Styl beredt oder einfach ſein, ſo fand ſich in ihm ſtets ein treuer Abdruck überlegter und durchaus geordneter Gedanken. Ein dritter Grund ich verweile bei dieſen Ver⸗ hältniſſen ebenſowohl, um vie Laufhahn des Maltra⸗ vers zu erläutern, wie um Anderen nützliche Winke zu geben ein dritter Grund, weßhalb Maltravers

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ſogleich eine beſtand dari und Denkeng literariſche 2 Columnen e

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