Teil eines Werkes 
1. Bd. (1845)
Entstehung
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wurde

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gelbes ohne Wohnung; vor ihm lag eine andere Hecke, hinter ihm die ſo eben überſprungene und er kannte keinen andern Ausgang auf die Landſtraße. Während ihm dieſe Gedanken durch den Kopf kamen, merkte er plötzlich, daß er nicht allein war. Der dunkle Gegenſtand, der ſein Pferd ſcheu gemacht hatte, er⸗ hob ſich langſam aus einem Winkel am Heuſchober, wo derſelbe nieverkauerte und eine rauhe Stimme, bei welcher der Bankier bis zum Mark ſeiner Knochen ſchauderte, rief aus:Hollah, wer zum Teufel ſeid Ihr dort?

So lahm ſein Pferd auch war, ſetzte der Bankier ſogleich den Fuß in den Steigbügel; bevor er jedoch aufſitzen konnte, empfand er einen ſchweren Griff auf ſeiner Schulter. Als er ſich mit ſo viel Trotz, wie ihm dieſer nur immer zu Gebote ſtand, umwandte, erblickte er wie der Ton der Stimme ihn ſchon hatte ahnen laſſen die ihm nichts Gutes verheißen⸗ den banditenartigen Züge von Lucas Darvil.

Ha, ha, mein alter Rentenzahler, mein geſchick⸗ ter Philoſoph alter, munterer Geſell, wie gehts? Gebt mir die Fauſt. Wer hätte gedacht, Euch in einer ſo regnigten Nacht an einem Henſchober, au einem tiefen Graben und auf einem Felde zu treffen, wo weit und breit kein Schornſtein raucht? Nun, alter Kerl, ich Lucas Darvil ich der Herumſtreicher ich, den Ihr auf die Tretmühle ſchicken wolltet, weil ich arm bin und weil Ihr meiner Tochter den Hof macht ich bin hier eben ſo reich wie Ihr, eben ſo groß, ſtark und gewaltig!