Teil eines Werkes 
1. Bd. (1845)
Entstehung
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erlangt blickte ſcharf in den Inhalt eines ſchwarzen Futterals voll Bindfäden uno Fliegen, ſchlang den Korb auf ſeinen Rücken; ſchritt ſchnell durch einige grüne Felder zum Flußufer und begann mit viel ſcheinbarem Intereſſe zu angeln, während ſein Pferd die Schnauze hängen ließ und ſeinen Schweif mit der namenloſen Koketterie umherſchwenkte, welche die Pferde mit den Stallknechten zu treiben pflegen. Er hatte eine Forelle wahrſcheinlich durch Zufall gefangen, denn die Angel ſteckte außen am Rachen des erſtaunten Fiſches. Der⸗ ſelbe hatte wahrſcheinlich den Köder nur angeblickt und nicht angebiſſen. Der Angler aber wurde unzu⸗ frieden mit dem Ort, den er erwählt hatte. Indem er ſich ſorgfältig umſah, ob er wahrſcheinlich nicht geſtört vder bemerkt werde(ein dem Angler verhaßter Gedanke), ſchritt er ſchnell das Ufer entlang, verließ vaſſelbe zuletzt und ſchlug einen Nebenweg ein, der ihn nach einem ſcharfen Marſch von beinahe einer Stunde an die Thür einer Hütte führte. Er klopfte zweimal an und trat dann aus eigenem Antrieb ein. Erſt als der Sommerabend dem Dunkel nahe war, kehrte der Bankier zu ſeinem Wirthshauſe zurück. Sein einfaches Mahl, welches man, erſtaunt über die lange Abweſenheit des Anglers, um die von ihm heimzu⸗ bringenden Fiſche zu röſten, verzögert hatte, wurde bald beendigt. Alsdann beſtellte er ſein Pferd, und die gerötheten Wolken des weſtlichen Himmels ver⸗ kündeten ſchon den Untergang eines Tages, als er das ſchnell trottirende Pferd, welches fleben Stunden in einer zurücklegte, von dem Orte hinwegſpornte⸗

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