Teil eines Werkes 
1. Bd. (1845)
Entstehung
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eſſen zurückkehre. Hierauf wandte er den Thürmen von Cers den Rücken. Er ritt langſam, denn der Tag war heiß. Der Anblick der ſchönen und heiteren Gegend hätte Andere zu langſamem Ritt bewegen können; unſer kalter und praktiſcher Weltmann empfand jedoch nur die Einwirkung des Wetters, nicht den

Eiindruck des lieblichen Landes. Er betrachtete nicht die Natur mit den Blicken der Einbildungskraft. Viel⸗ reicht hätte eine Eiſenbahn, wenn ſie damals ſchon

vorhanden geweſen wäre, ihm größeres Gefallen er⸗ weckt, als das Gebüſch von Trauerweiden, das ſchattige Thal und der ſich ſchlängelnde Fluß, welcher an beiden Seiten der Straße die Landſchaft verſchönerte. Ubri⸗ gens liegt auch viel Heuchelei in der angeblichen Natür⸗ bewunderung; ich glaube nicht, daß eine Perſon unter Hunderten ſich um die Ausſicht an der Straße be⸗ kämmert, ſo lange die Straße ſelbſt gut iſt und nicht über Höhen geht, und ſo lange kein zu theures Chauſſee⸗ geld erhoben wird. Es war Mittag und manche Stunde ſchon von dem Bankier zurückgelegt, als derſelbe in einen Nebenweg ſich wandte und ſeinen Ritt beſchleu⸗ nigte. Nach drei Viertelſtunden kam er an ein ein⸗ zeln liegendes Wirthshaus, der Angler genannt, ließ ſein Pferd in den Stall bringen und beſtellte ſich das Eſſen um ſechs Uhr. Er bat, man möge ihm einen Fiſchkorb leihen, und es war klar, daß ein längliches, von ihm mitgebrachtes Rohr in eine Angel⸗ ruthe ſich ausdehnen ließ. Er brachte ſein verſchie⸗ denes Geräthe in Ordnung, als wolle er ſich über⸗ jeugen, daſſelbe habe während der Reiſe keinen Schaden