Teil eines Werkes 
1. Bd. (1845)
Entstehung
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292 Ich willige ein. Hier ſind Eure zehn Guineen. Weun Ihr in

einer halben Stunde nicht fort ſeid nun dann. Was dann?

Dann habt Ihr mir die zehn Guineen geſtohlen und müßt die gewöhnlichen geſetzlichen Folgen auf Euch nehmen.

Darvil ſprang auf; ſeine Augzen glühten, er er⸗ griff das vor ihm liegende Meſſer.

Ihr ſeid ein kecker Geſelle, ſprach ber Bankier ruhig;es wäre nicht der Mühe werth, mich jetzt zu ermorden, und ſicherlich bin ich ein Mann, den man bald vermiſſen wird.

Darvil ſank finſter und überwunden auf vas Bopha. Der achtbare Mann war dem Schurken überlegen.

Wärt Ihr ſo arm geweſen wie ich, bei Gott, welch ein Schelm hättet Ihr werden müſſen!

Ich glaube nicht, ſagte der Bankier;die Gau⸗ nerei halte ich für eine ſehr ſchlechte Politik; vielleicht war ich einſt eben ſo arm wie Ihr, bin aber nie zum Schelmen geworden.

Ihr befandet Euch nie in melnen Umſtänden, erwiderte Darvil mit finſterem Weſen.Ich war der Sohn eines Mannes von Stande; hört meine Ge⸗ ſchichte! Mein Vater war von guter Familie, hei⸗ rathete aber auf der Unirerſität eine Magd. Seine Familie verſties ihn und überließ ihn dem Mangel. Er ſtarh im Kampfe gegen den Mangel, für welchen er nicht erzogen war, und meine Mutter trat wieder in Dienſt; ſie wurde Haushällerin bei einem alten

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