Teil eines Werkes 
1. Bd. (1845)
Entstehung
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42 ermorben? Hat er ein ähnliches Verbrechen ſchon verſucht?“*

„Nein, aber ſeit Kurzem ſprach er häufig von Raub; er iſt ſehr arm, Herr. Als ich ſein Auge ſah, und als er nachher, während Ihr ihm den Rücken kehrtet, den Schlüſſel aus der Thür zog, empfand ich, daß— daß Ihr in Gefahr wäret.“

„Gutes Mädchen, fahre fort.“

„Ich ſagte es ihm, als wir oben waren. Ich wußte nicht, was ich glauben ſollte, als er hnir ant⸗ wortete, er wolle Euch nichts Böſes anthun; aber ich ſtahl den Schlüſſel der Vorderthür, den er auf den Tiſch geworfen hatte und ging in mein Zimmer. Ich horchte an meiner Thür und hörte, daß er die Treppe hinabging. Er hielt dort einige Zeit an und ich belauſchte ihn von oben. Der Ort, wo er ſich hefand, führte durch eine Hinterthür aufs Feld. Nach einiger Zeit hörte ich, daß eine Stimme mit ihm flüſterte; die Stimme kannte ich. Dann gingen Beide zur Hinterthüre hinaus; ich ſchlich mich hinunter, ging hinaus und horchte; ich wußte, der andere Mann ſei John Walters. Den fürchte ich, Herr. Und dann ſagte Walters, ich will den Hammer holen, ſagte er, und mag er ſchlafen oder wachen, ſo wollen wir's ausführen. Und der Vater ſagte: er liegt im Schop⸗ pen. So ſah ich denn, daß keine Zeit zu verlieren war und— und— Sie wiſſen das ührige.

„Allein wie entkamſt Du?“

„O, mein Vater kam in mein Zimmer, als er mit Walters geſprochen hatte und ſchlug und erſchreckte