Teil eines Werkes 
1. Bd. (1845)
Entstehung
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einen Augenblick, murmelte etwas zwiſchen den Zähnen, ließ ſein Torniſter auf den Boden fallen, warf ſich in einen Lehnſtuhl am Feuer, ſtreckte ſeine Glieder aus und ſägte mit munterer Stimme:So ſei es, Wirth; verſchließt Euer Haus, bringt mir ein Glas Bier und eine Brodkruſte; das iſt genug zum Abend⸗ eſſen. Was das Bett betrifft, ſo wird dieſer Lehnſtuhl mir genügen.

Vielleicht können wir Ihnen etwas Beſſeres als den Lehnſtuhl dort verſchaffen, erwiderte der Wirth, allein unſere beſte Bequemlichkeit muß einem Herrn von Stande als etwas Schlechtes erſcheinen; wir find ſehr arm, bei harter Arbeit ſehr arme Leute.

Macht Euch um meinethalben keine Mühe, er⸗ widerte der Fremde, indem er ſich mit Anſchürung des Feuers beſchäftigte;ich bin an größere Strapazen gewöhnt, als hier in eines ehrlichen Mannes Hauſe im Lehnſtuhl zu ſchlafen; obgltich Ihr arm ſeid, hege ich keinen Zweifel, daß Ihr ehrlich ſeid.

Der Mann grinste; er wandte ſich zu Aliee und befahl ihr, herzubringen, was die Speiſekammer dar⸗ bieten könnte. Einige Brodkruſten, einige kalte Kar⸗ toffeln und etwas ziemlich ſtarkes Bier bildete das ganze Mahl, welches vor den Fremden hingeſtellt wurde.

Ungegchtet ſeiner früheren Prahlerei, ſchnitt der junge Mann ein etwas verdrießliches Geſicht bei dieſen ſokratiſchen Vorbereitungen, während er ſeinen Stuhl an den Tiſch rückte. Allein ſein Blick wurde mun⸗ terer, als er dem Auge der Aliee begegnete; als ſie am Tiſche umherſchlenderte und einige Worte der

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