Teil eines Werkes 
1. Bd. (1845)
Entstehung
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einen Mann von Stande erkennen; dennoch war ſein Kleid einfach und vom Staube etwas beſchmutzt; ein kleines Torniſter trug er auf der Schulter. Als er eintrat, nahm er mit etwas ausländiſcher Höflichkeit den Hut ab, und ein üppiges braunes Haar fiel zum Theil über eine hohe und gebleteriſche Stirn. Seine Züge waren hübſch, ohne gerade beſonders ſchön zu ſein, ſein ganzes Außere zeugte von Kühnheit und nahm für ihn ein.

Ich bin Ihnen für Ihre Höflichkeit verbunden, ſagte er, indem er ſorglos vortrat und die Worte an den Mann richtete, der ihn mit forſchendem Auge anblickte;ich hoffe, guter Mann, daß Sie mich noch mehr verbinden werden, indem Sie mich nach*** begleiten.

Sie können den Weg nicht verfehlen, ſagte der Mann mürriſch,die Lichter werden Ihnep die Rich⸗ tung angeben.

Die Lichter haben mir vielmehr eine falſche Rich⸗ tung angegeben, denn ſie ſcheinen den ganzen Ge⸗ meinplatz zu umringen, und ich kann keinen Pfad erblicken; wenn Sie mir jedoch den richtigen Weg zeigen wollen, ſo will ich Sie nicht weiter beläſtigen.

Es iſt ſchon ſehr ſpät, erwiderte der mürriſche Wirth mit zweideutigem Tone.

So habe ich deſto mehr Grund, bald in*** zu ſein. Kommt, guter Freund, ſetzt Euren Hut auf, und ich will Euch eine halbe Guinee für Eure Mühe geben.

Der Mann trat vor, ſtand ſtill, betrachtete noch