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vorfichtig— er regiert wenige Wochen— beſteuert das Volk zu deſſen eigenem Beſten und wird in Stücke zerriſſen! Ein Tag der nun folgenden Regierung reicht hin, ſein Regiment zu rechtfertigen und ſein Andenken zu rächen— und ſo oft dieſes elende, entartete Volk noch nach Jahrhunderten von Ruhm träumte, oder nach Gerechtigkeit ſeufzte, erinnerte es ſich des glän⸗ zenden Traumbildes, das es ſelbſt geopfert, und be⸗ klagte das Schickſal von Cola di Rienzi. Daß er kein Tyrann war, geht daraus augenſcheinlich hervor, daß er nach ſeinem Tode ſchmerzlich bedauert wurde. Das Volk bedauert nie einen Tyrannen! Aus der Unpopularität, welche aus andern Fehlern entſpringt, geht oft eine Reaktion hervor; es iſt dies bei dem Volke aber keine Reaktion gegen ihren Verräther oder Unterdrücker. Tauſend Biographen können über die Fehler oder Verdienſte eines Regenten nicht mit ſolcher Beſtimmtheit entſcheiden, wie die einzige Thatſache, ob er zehn Jahre nach ſeinem Tode geltebt oder ge⸗ haßt wird. Wenn aber der Regent von dem Volke ermordet wurde, und er wird dann von ihnen bedauert, ſo liegt in eben dieſer ihrer Reue ſeine Freiſprechung. Natur geworden iſt, und der zu dem phyſiſchen Reizmittel oder zu der augenblicklichen Lethe ſeine Zuflucht nimmt, wenn die gei⸗ ſtigen Aufheiterungen der Hoffnung, der Jugend und des Ruhmes ihn zu verlaſſen anfangen. Seine behauptete Unmäßigkeit, welche die Römer(ein äußerſt nüchternes Volk) vielleicht auch über⸗ trieben haben, und die er mit einem Durſte entſchuldigte, den ihm eine in dem Kerker von Avignon ſich zugezogene Krankheit verurſachte— verminderte offenbar, auch nach Zeugniſſen, in der letzten Zeit ſeinen Geſchäftseifer nicht, der, wie ſein Biograph berichtet, zu dieſer Zeit noch größer war als je.


