Teil eines Werkes 
2. Bd. (1845)
Entstehung
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ein Wunder gründen, von gekrönten Häuptern Hul⸗ digungen und Glückwünſche empfangen ſehen ihn die ſchlaueſte Prieſterſchaft der päpſtlichen Diplomatie überliſten, verſöhnen oder ſchrecken, und ſeine Vater⸗ ſtadt mit einem Male zu plötzlicher, aber anerkannter ueberlegenheit aller anderen Staaten erheben, die hinſichtlich der Künſte, ihres Reichthums und ihrer Civiliſation über ihr ſtanden; wir fragen, welche Mängel wir in die andere Wagſchale zu legen ha⸗ ben, und wir finden eine unnöthige Prachtliebe, eine fanatiſche Abenteuerlichkeit und eine gewiſſe über⸗ müthige Strenge Aber was ſind ſolche Fehler, was der Glanz eines Bankettes, oder das Gepränge des Ritterſchlages, oder einige anmaßende Worte, im Ver⸗ gleiche zu den Laſtern beinahe aller Fürſten ſeiner Zeit? Dies iſt die Art, Charaktere zu beurtheilen; wir müſſen Menſchen mit Menſchen vergleichen, und nicht mit Idealen deſſen, was die Menſchen ſein ſollten. Wir ſehen die erſtaunlichen Wohlthaten, welche Rienzi ſeinem Vaterlande brachte. Wir fragen nach ſeinen Mitteln und finden nur ſeine perſönlichen Anlagen. Sein Schatz wird geſchwächt ſeine Feinde

empören ſich die Kirche benützt ſeine Schwäche

er wird ercommunicirt die Soldaten weigern ſich, zu fechten das Volk will ihm nicht beiſtehen die Barone verwüſten das Land die Wege werden verſperrt, die Zufuhr iſt von Rom abgeſchnitten. Eine Handvoll Banditen dringt in die Stadt Rienzi will, daß man ihnen Widerſtand leiſte das Volk verläßt ihn er dankt ab. Raub, Hunger,