Teil eines Werkes 
2. Bd. (1845)
Entstehung
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für ſich anzuſprechen. Wenn aber auch der Tod Pandulpho's als ein Makel in dem Andenken Rienzi's angeſehen werden will, ſo war es dieſer nicht, der ſein eigenes Schickſal herbeiführte. Der Pöbel, der ſeinen Palaſt umgab, ſchrie nicht:Nieder mit dem Henker Pandulpho's, ſondern man muß es wieder und immer wieder ſorgfältig beachten nichts mehr und nichts weniger, als:Nieder mit Ihm, der die Auflage gemacht hat!

Gibbon ſpöttelt über die militäriſche Geſchicklich⸗ keit und den Muth Rienzi's. Für das Letztere hat er keinen Grund. Seine erſten Unternehmungen, ſeine erſte Erhebung zeigten hinlänglich für ſeinen kühnen, tapferen Geiſt; bei jeder Gefahr war er zugegen, nie wich er, ſo lange er von dem Volke unterſtützt wurde, vor einem Feinde zurück. Er zeich⸗ nete ſich, als er noch in dem Lager von Albornoz war, bei Viterbo durch mehrere Waffenthaten aus, und ſein Ende war das eines Helden. Was das Erſtere betrifft, ſo wäre es gewiß zu entſchuldigen geweſen, wenn Rienzi, der beredte und begabte Ge⸗ lehrte, aus dem Studirzimmer und von der Redner⸗ bühne zu der Uebernahme des Befehles über ein Heer beiufen, in ſeinen militäriſchen Kenntniſſen ſchwach geweſen wäre, aber ſeine Waffen waren doch jeden⸗ falls im Ganzen glücklich. Er ſchlug die Ritterſchaft Rom's vor deſſen Thoren, und wenn er nach ſeinem Siege nicht auf Marino los marſchirte, weßwegen ſein Biograph und Gibbon ihn tadeln, ſo iſt der *vita di Cola di Rionzi, lip. II. cnp. 14.