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Dies iſt nicht nur eine wahrſcheinliche Vorausſetzung, ſondern eine beſtimmte Thatſache, denn man berich⸗ tet ausdrücklich, daß Montreal,„der den Tribun in Geldverlegenheit gewußt, Rienzi für den Fall ſeiner Freilaſſung angeboten habe, er, Montreal, wolle ihm nicht nur zwanzigtauſend Gulben(den vierfachen Betrag von dem, was Rienzi ihm ſchuldete) zahlen, ſondern ſo viel Soldaten und Geld zu ſeiner Ver⸗ fügung ſtellen, als er verlangen werde.“ Dieſes Anerbieten ſchlug Rienzi aus. Hätte er es zurück⸗ gewieſen, wenn Habſucht ſein leitendes Prineip ge⸗ weſen wäre? Und welch' ſtrafbare Ungerechtigkeit, der unbeſtimmten Verleumdung zu erwähnen, ohne die widerſprechenden Thatſachen anzuführen! Wenn Gibbon uns auch erzählt, daß„der tugendhafteſte Bürger Rom's(worunter er Pandulpho, oder Pan⸗ dulphicciv di Guido“ verfteht) ſeiner Eiferſucht ge⸗ opfert worden ſei,“ ſo übertreibt er den Ausdruck „virtuosi assai“ ein wenig, der auf Pandulpho an⸗ gewendet wurde; und dieſer Ausdruck wurde überdies von einem Manne gebraucht, der den Räuber Mon⸗ treal ſchildert als„excellente uomo— di quale ſama suono per tutta la Kalia di virtude“— ein ſolcher Moraliſt war dirſer Schriſtſteller!— er unter⸗ läßt auch jede Erwähnung tder ſo augenſcheinlichen Wahrſcheinlichkeiten von dem Plane Pandulpho's, Rienzi zu verdrängen und die„Signoria del Popolo“
* Mattheo Villani ſpricht von ihm als einem weiſen, gulen
Bürger, von großem Anſehen bei dem Volke. Dies ſcheint er auch in der That geweſen zu ſein.
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