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noch immer Hoffuung ein; er ſtand da, geſammelt in ſeinen unwilligen, aber entſchloſſenen Gedanken; aber gerade die Kenntniß dieſer Beredſamkeit war jetzt ſein töbtlichſter Feind. Die Anführer der Menge zit⸗ terten bei dem Gedanken, daß er gehört werden könnte;„und ohne Zweifel,“ ſagt der gleich⸗ zeitige Biograph,„hätte er, wenner nur zum Worte gekommen wäre, ſie Alle umgewan⸗ delt und das Werkwäre vereitelt geweſen!“
Die Soldaten der Barone hatten ſich ſchon in das Gedränge gemiſcht— tödtlichere Waffen, als Steine, kamen der Wuth des Pöbels zu Hülfe— Pfeile und Wurfſpieße verdunkelten die Luft, und jetzt hörte man eine Stimme rufen:„Platz für die Fackeln!“ Roth in dem Sonnenlichte flackerten und wehten ſie und tanzten über den Köpfen der Menge hin und her, als ob die Teufel unter den Pöbel losgelaſſen worden wären! Und welche Hölle hat Teufel, wie ſie ein toͤller Pöbel aufzuweiſen vermag? Stroh, Holz und andere Brennſtoſſe wurden eilig um die großen Thore des Capitols herum aufgehäuft, und der plötzlich auf⸗ wirbelnde Rauch ſchlug den Andrang der Stürmenden zurück.
Rienzi war nicht mehr ſichtbar, ein Pfeil hatte ihm die Hand durchbohrt— die Rechte, welche das Banner Roms emporgehoben, die Rechte, welche der Republik eine Verfaſſung gegeben hatte. Er zog ſich vor dem Sturme in den leeren Saal zurück.
Er ſetzte ſich nieder— und Thränen, keiner ſchwa⸗ chen oder weibiſchen Quelle entſpringend, ſondern


