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bene Stirne und das im Dienſte vieſer tollen Menge
vor der Zeit grau gewordene Haar. Blaß und auf⸗ recht ſtand er da— weder Furcht, noch Zorn, noch Drohung— nur tiefen Kummer und hohe Entſchloſ⸗ ſenheit in ſeinen Zügen! Eine augenblickliche Scham — eine augenblickliche Scheu ergriff die Menge.
Er deutete auf das mit dem Motto der Republik und dem Wappen Roms durchwirkte Banner und begann alſo:„Auch ich bin Römer und Bürger, hört mich!“
„Hört ihn nicht! hört ihn nicht! ſeine falſche Zunge kann unſeren Verſtand hinwegzaubern!“ ſchrie eine Stimme noch lauter als die ſeinige, und Rienzi erkannte Cecco del Vecchiv.
„Hört ihn nicht! nieder mit dem Tyrannen!“ rief eine mehr ſchrille und jugendliche Stimme, und neben dem Handwerker ſtand Angelo Villani.
„Hört ihn nicht! Tod tem Todtſchläger!“ ſchrie eine Stimme ganz nahe, und aus tem Gitter des anſtoßenden Gefängniſſes ſtierte ihn, wie das Auge eines Tigers, der rachedürſtende Blick von Montreals Bruder an.
Dann tönte von der Erde bis zu dem Himmel das Gebrüll:„Nieder mit dem Thrannen— nieder mit Ihm, der das Volk beſteuerte!“
Ein Hagel von Steinen praſſelte auf den Har⸗ niſch des Senators— noch wankte er nicht. Keine Bewegung einer Muskel verrieth Furcht. Die über⸗ zeugung von der wundervollen Macht ſeiner Bered⸗ ſamkeit, wenn er nur angehört wurde, flößte ihm
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