396 unausſprechlich zärtliche und dankbare Aufregungen erſtickten buchſtäblich ſeine Worte. „Wie!“ rief Nina, ſich an ſeine Bruſt klammernd und ſtrich ſich das Haar aus den Augen, als ſie ſein
abgewandtes Antlitz ſuchte.„Scheiden!— nie! Hier
iſt mein Platz— ganz Rom ſoll mich nicht von dem⸗ ſelben reißen!“
Adrian ergriff in der Verzweiflung ihre Hand und
ſuchte ſie fortzuziehen. „Berührt mich nicht, Signor!“ ſagte Nina, als ſie mit zürnender Majeſtät ihren Arm losmachte, wäh⸗
rend ihre Augen funkelten wie die einer Löwin, die
der Jäger von ihren Jungen trennen will.„Ich bin
das Weib Cola di Rienzi's, des großen Senators
von Rom, und an ſeiner Seite will ich leben oder ſterben!“
„Nehmt ſie fort von hier: ſchnell!— ſchnell! Schon höre ich die Menge nahen.“
Irene riß ſich von Adrian los und ſfiel zu Rienzi's Füßen— ſie umklammerte ſeine Knie.
„Komm, mein Bruder, komm! Warum dieſe koſt⸗ baren Augenblicke verlieren? Rotn verbietet Dir, ein Leben wegzuwerfen, an welches ſein eigenes Daſein gefeſſelt iſt.“
„Recht, Irene, Rom iſt an mich gefeſſelt, und wir werden zuſammen uns erheben oder fallen!— nichts weiter hievon!“
„Ihr verderbt uns Alle!“ ſagte Adrian mit edler, ungeduldiger Wärme.„Noch wenige Minuten, und wir find verloren. Tollkühner Mann! nicht um einem
Rienzi „Vwal
gebadete „Wi
Jetzt nur dur⸗ brochen der raſe verloren ruhig: ich ſuch


