er Feinde Marſche den fer⸗
erſammelt;
inen Dei⸗ — Deine me Thüre ne Seele — fliehe
h!“ rief Vorzim⸗ ufhielten Zimmer eiter ge⸗ verſchloſ⸗ re unten — und aſſen! in war n, deren von den
ch dünkt, ewinnen. ind dort
Sinne bekom⸗ ein
wohlbekanntes Jauchzen:„Viva 1Popolo!“ Nun, ſo rufe auch ich! das müſſen Freunde ſein.“
„Täuſche Dich nicht; Du haſt wohl kaum einen Freund in Rom.“
„Bſt!“ ſagte Rienzi flüſternd,„rette Nina— reite Irene. Ich kann Dich nicht begleiten.“
„Biſt Du toll?“
„Nein! aber furchtlos. überdies würde ich, wenn ich mit Euch ginge, Euch Alle verderben. Fände man mich bei Euch, ſo würdet Ihr mit mir ermordet Ohne mich ſeid Ihr ſicher. Ja, ſelbſt Weib und Schweſter des Senators haben nie die Rachſucht ge⸗ gen ſich erweckt. Rette ſie, edler Colonna! Cola di Rienzi vertraut auf Gott allein!“
Inzwiſchen war Nina zurückgekommen; Irene mit ihr. Von ferne hörte man die Tritte der un⸗ heilbringenden Menge— gleichförmig— langſam — wachſend.
„Jetzt, Cola,“ ſagte Nina mit kühner, frendiger Miene, als ſie den Arm ihres Gatten ergriff, wäh⸗ rend Adrian bereits in Irene den Gegenſtand ſeiner Obhut gefunden hatte.
„Ja, jetzt, Nina!“ ſagte Rienzi;„endlich ſcheiden wir! Wenn dies meine letzte Stunde iſt— ſo bitte ich in meiner letzten Stunde Gott, er möge Dich ſegnen und beſchützen! denn wahrlich, Du warſt mir ein großer Troſt— vorſorglich wie eine Mutter, zärtlich wie ein Kind, das Lächeln meines Herdes, die— die——“
Rienzi verlor heinahe den Muth. Tieſe, kämpfende,


