Teil eines Werkes 
2. Bd. (1845)
Entstehung
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mit Thaten und Ereigniſſen verflochten, und die Atmo⸗ ſphäre Anderer war nicht die meinige. Das Leben iſt ſelbſt ein Räthſel; warum ſollen uns da andere Räthſel in Erſtaunen ſetzen? Die Zukunft! welches Geheimniß liegt in dem Worte! Hätten wir die ganze Vergangenheit, ſeit es eine Zeit gibt, durch⸗ lebt, ſo könnte uns doch unſere gründlichſte Erfah⸗ rung von tanſend Menſchenaltern keine Vermuthung über die Ereigniſſe an die Hand geben, welche in dem nächſtkommenden Augenblicke uns erwarten! Was Wunder, wenn wir, ſo von der Vernunft im Stiche gelaſſen, zu der Einbilbung unſere Zuflucht nehmen, welcher Gott durch Träume oder Zeichen bisweilen das Abbild künftiger Dinge eingibt? Wer wäre im Stande jeder Vermuthung hinſichtlich der Zukunft zu entſagen und demüthig dazuſitzen und unter der Bürde der Gegenwart zu ſeufzen? Nein, nein! das, was die Thörichtweiſen Fanatismus nennen, gehört dem⸗ ſelben Theile von uns an, wie die Hoffnung. Beide führen uns vorwärts von einem unfruchtbaren Ufer auf die ruhmvolle, unbegrenzte See. Beide ſind die Sehnſucht nach dem großen Jenſeits, das für unſere Unſterblichkeit ſpricht. Beide haben ihre Ge⸗ ſichte und Chimären einige falſch, aber einige auch wahr! Wahrlich, ein Mann, der zur Größe gelangt, hat dies oft nur einer Art von Magie in ſeiner eigenen Seele einer Pythia zu verdanken,

welche prophezeiht, daß er zur Größe gelangen werde

und ſo ſtrebt er durch ſein ganzes Leben nur nach

dem einen Zwecke, die Weiſſagung zu erfüllen! Nt

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