Teil eines Werkes 
2. Bd. (1845)
Entstehung
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getrennt geweſen. Schönere Tage vämmern uns heran, wo ich Muße genug haben werde, Dir für all Deine Sorgfalt zu danken. Und Du, meine ſchöne Schweſtet, Du lächelſt mich an!— ach, Du haſt gehört, daß Dein Geliebter vor Kurzem durch die übergabe von Paleſtrina befreit wurde, und daß die morgende Sonne ihn zu Deinen Füßen ſehen wird. Trotz aller Sorgen des Tages gedachte ich Deiner, meine Irene, und

ſandte einen Boten ab, um dieſer blaſſen Wange die

Röthe wieder zu bringen. Kommt, kommt, wir werden

wieder glücklich ſein!“ Und mit dieſer ihm, wem

ernſtere Gedanken ſie zuließen, gewohnten häuslichen

Zärtlichkeit ſetzte er ſich neben die zwei theverſten

Weſen ſeines Herdes und ſeines Herzens.

„So glücklich— wenn wir viele ſolche Stunden

hätten!“ flüſterte Nina und ſank an ſeine Bruſt.„Doch wünſche ich bisweilen——“

„Und ich auch,“ unterbrach ſie Rienzi,„dem ich leſe Deine weiblichen Gedanken— auch ich wünſche

bisweilen, daß uns das Schickſal in die niederen Re⸗ gionen des Lehens verſetzt hätte! Aber es kann noch werden! Wenn Irene mit Adrian verbunden iſt— wenn Rom im Beſitze der Freiheit iſt— dann, Nina, meine ich, könnten Du und ich irgend eine ruhige Einſiedelei auffinden und von Herrlichkeiten und Tri⸗ umphen, wie von einem Sommernachtstraum reden⸗

Schöne, küſſe mich! Könnteſt Du auf dieſen Glanz

verzichten?“

„Um mit Dir, Cola, in eine Wüſte zu ziehen!“ „Laß mich nachdenken,“ fuhr Rienzi fort,„iſt

heute nic wohlbeme Sieben! oder Böſe Tribun abweſend Feinde ſi kehr!“ „Und die römi nach der Würde d und fügt glänzend „An! und vor That,“ haben fi

* Ei Avignon hauptſächl

— T ſeltſamen in der T tember. 2 Ritterwün neuere S legten, n bildliche! darſtellte der polit königlich.