ſein Viſir, ſetzte ſich an der Spitze der unter ihm ſtehenden Schaar und ritt in kurzem Galvpp mit ein⸗ gelegter Lanze gegen das Thor. Der Morgen war umwölkt und trübe geweſen und die Sonne, welche nur hie und da ſich zeigte, brach jetzt mit einem glänzenden Lichtſtrom hervor— ſie blitzte auf den wallenden Federbuſch und den glänzenden Harniſch des jungen Reiters, der, um einige Schritte ſeinen Leuten voran, unter der dunkeln Thorwölbung ver⸗ ſchwand. Ihm folgte ſeine Schaar— und dann kam Gianni Colonna, Pietro's Vater, an der Spitze ſei⸗ ner Reiterei.— Es herrſchte eine Minute lang Stille, nur unterbrochen durch das Klirren der Waffen und das Stampfen der Pferde, als plötzlich ein Geſchrei erſcholl—„Rom, der Tribun und das Volk! Spi- rito Santo, Cavaliers!“ Die Hauptmacht hielt be⸗ ſtürzt. Plötzlich ſah man Gianni Colonna mit ver⸗ hängtem Zügel von dem Thore herfliehen.
„Mein Sohn, mein Sohn!“ rief er,„ſie haben
ihn ermordet!“ Plötzlich hielt er unentſchloſſen, danun
ſetzte er hinzu:„Aber ich will ihn rächen!“ lenkte ſein Roß und nun ſprengte es wieder gegen das Thor, als eine ungeheure eiſerne Maſchine, wie eine Art Fallgatter, plötzlich auf den unglücklichen Vater herab⸗ ſtürzte und Mann und Roß zu Boden ſchmetterte— eine zerquetſchte, blutige Maſſe.
Der alte Colonna ſah es und traute kaum ſeinen Augen; und ehe ſeine Schaar von ihrer Erſtarrung ſich erholte, erhob ſich die Maſchine wieder und über
den Leie
auf Tar der, br Seiten geſtellt aushielt
„Ri
Orfini!
—„Sc hörte n dem rat und die ungeſtüt ſchlachte fiel, ri tönte„ ſchrei: „Spirit⸗


