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„Johann inen Rö⸗
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wir werden Rom ohne einen Schwertſtreich gewinnen. — Enkel, wo ſind jetzt deine einfältigen Ahnungen?“ Dies war an Pietro, einen ſeiner Enkel— den Erſt⸗ gebornen Gianni's— einen hübſchen, noch nicht zwei Wochen verheiratheten jungen Mann gerichtet, der aber keine Antwort gab.„Mein kleiner Pietro da,“ fuhr der Baron, zu ſeinen Gefährten gewandt, fort, „iſt noch ſo ein neugebackener Ehemann, daß er in der vergangenen Nacht von ſeiner Gattin träumte und dies hält der arme Junge für eine Vorbedeutung.“
„Sie war in tiefer Trauer und entglitt meinen Armen mit dem Ausrufe:„„Wehe, wehe den Co⸗ lonna!““ ſagte der junge Mann feierlich.
„Ich habe beinahe neunzig Jahre gelebt,“ erwi⸗ derte der alte Mann,„und mag daher etwa ſo vier⸗ zigtauſend Träume geträumt haben, von denen zwei in Erfüllung gingen, und die übrigen waren falſch. Uurtheilt alſo, wie wenig zu Gunſten dieſer Wiſſen⸗ ſchaft ſpricht!“
Unter ſolchen Geſprächen näherten ſie ſich auf Bogenſchußweite dem noch immer offenen Thore. Alles war ſtill, wie der Tod. Das hauptſächlich aus frem⸗ den Söldnern zuſammengeſetzte Heer machte unſchlüſ⸗ ſig Halt— als, ſiehe da!— plötzlich eine Fackel über die Mauer geworfen wurde; ſie brannte einen Augenblick— und ziſchte dann in dem ſchlammigen Pfuhl unten.
„Das iſt das verabredete Zeichen unſerer Freunde innen,“ rief der alte Colonna.„Pietro, rücke vor mit Deiner Compagnie!“ Der junge Edelmann ſchloß


