Teil eines Werkes 
2. Bd. (1845)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

wollet

der Gattin, als ſie mehr in der tiefen Stille ihres Colon Herzens des ihr allein zuſtehenden Vorrechtes er⸗ überw freute, ſeine einſamen Stunden zu theilen, als all iſt un der Hoheit, zu welcher ſein Schickſal ſie erhoben hatte, kann f und zu deren Zierde und Genuß ſie ihr Weſen ſo räther ſehr befähigte. In dieſer ruhigen, einſamen Stunde den B täuſchte ſie ihr Herz durch wache Träume eitler Sendu als die des Schläfers und malte ſich die lange Lauf⸗ haber, bahn des Ruhmes, das erhabene Abtreten in Frieden von M aus, die ihren Gemahl erwarteten. hat er Und während ſie ſo wachend träumte, verdunkelte Alles, die Wolke, bis jetzt nicht größer als die Hand eines zitternd Mannes, den Horizont eines Schickſales, deſſen Son⸗ ſchlang, nenſchein ſich ſeinem Ende nahte! Tag all

Zweites Kapitel. den Sch Die Flucht.

Knirſchend in ſeinem ſtolzen Herzen, wie ein Pferd an dem Gebiſſe knirſcht, kam der alte Colonna in ſeinen Palaſt zurück. Ihm, unſchuldig an dem be⸗ abſichtigten Verbrechen ſeiner Verwandten und Stan⸗ desgenoſſen, erſchien die ganze Scene der Nacht und Maske des Morgens als eine Beſchimpfung und Entwürdi⸗ nicht an gung. Kaum war er in ſeinem Palaſte, ſo befahl am hell er, daß Boten, auf die er, wie er wohl wußte, ſich geben verlaſſen konnte, ſich für ſeine Aufträge bereit halten ihn W ſollen.Dies nach Avignon, ſprach er zu ſich ſelbſt ihren 6 gls er einen Brief an den Papſt ſchloß.Wir