eein Pferd Folonna in in dem be⸗ und Stan⸗ Nacht und Entwürdi⸗ „ſo befahl wußte, ſich
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wollen ſehen, ob die Freundſchaft des großen Hauſes Colonna den wahnſinnigen Beiſtand ber Pöbelpuppe überwiegt.— Dies nach Paleſtrina,— der Felſen iſt unangreifbar!— Dies an Johann dl Vieo, man kann ſich auf ihn verlaſſen, wenn er auch ſonſt Ver⸗ räther iſt!— Dies nach Neapel; der Colonna wird den Botſchafter des Tribuns verſtoßen, wenn er die Sendung nicht aufgibt und hierhereilt, nicht als Lieb⸗ haber, ſondern als Soldat!— Und dies möge Walter von Montreal treffen! Ha, einen köſtlichen Boten hat er uns geſandt, aber ich will Alles vergeben— Alles, für tauſend Lanzen.“ Und während er mit zitternden Händen den ſeidenen Faden um ſeine Briefe ſchlang, hefahl er ſeinen Pagen, für den kommenden Tag alle die Herren an ſeine Tafel zu laden, welche in der vergangenen Nacht mit angeklagt geweſen waren. Die Barone kamen— weit mehr wüthend über den Schimpf der Begnadigung, als dankbar für die Gnade. Ihre Beſorgniſſe vereinigten ſich mit ihrem Stolze, das Geſchrei des Pöbels, das Winſeln der Franziskaner klang immer noch in ihren Ohren und gemeinſamer Wiſterſtant ſchien ihnen die einzige Maß⸗ regel, ihr Leben zu ſchützen und ihren Schimpf zu rächen. Die öffentliche Begnadigung ſchien ihnen nur eine Maske der Privatrache des Tribuns. Sie glaubten nicht anders, als Rienzi habe es nicht gewagt, ſie am hellen Tage zu vernichten; Vergeſſen und Ver⸗ geben ſchienen ihnen die Mittel, mit welchen man
ereit halten ihm⸗ Wachſamkeit einſchläfern wollte, während man u ſich ſelbſ ihren Stolz demüthigte und vas Bewußtſein ihres
—„Wir


