Teil eines Werkes 
2. Bd. (1845)
Entstehung
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ßuono Stato. Und ſo war der Morgen, von dem man glaubte, er werde ihre Hinrichtung beſcheinen, Zeuge von ihrer Ausſöhnung mit dem Volke.

Die Menge zerſtreute ſich, die Mehrzahl zufrieden und vergnügt; die Scharfſinnigeren ärgerlich und miß⸗ vergnügt.

Er hat nur den Dampf und die Flamme ver⸗ mehrt, die er nicht zu löſchen im Stande war, grollte Cecev del Veechiv, und des Schmiedes paſſender Aus⸗ druck wurde zum Sprüchwort und zur Prophezeihung.

Nittlerweile hob der Tribun, ſich wenigſtens be⸗ nur halb wußt, die edlere Handlungsweiſe gewählt zu haben, ſter und die Verſammlung auf und begab ſich in das Gemach, Seele ke wo Nina und ſeine Schweſter ſeiner warteten. Dieſe

ſchönen jungen Frauen hatten die zärtlichſte Zunei⸗ armer T gung für einander gefaßt. Und die Verſchiedenheit

ihrer Charaktere in Gemüthsart und Zügen ſchien Geiſt ha durch eben den Contraſt die Reize Beider zu erhöhen gefühllos wie an einem kunſtreich zuſammengefügten Schmucke Du mich

die Perle und der Diamant ihre Schönheit gegenſi Dein He gegenüber

tig erhöhen.

Und als Irene jetzt ihr blaſſes Antlitz und ihn Irenen a thränenreichen Augen von dem Buſen erhob, an den mel iſt! ſie ſich anſchmiegte, um Unterſtützung zu ſuchen, di Der ſchüchterne Schweſter, ängſtlich, zweifelnd, nachden⸗ chen Unte kend das ſtolze Weib ſanguiniſch und zuverſich⸗ rück; und lich, als ob nie weder der Abſichten, noch der Kriſ ßend, ſei ihres Rienzi mißtraute: der Contraſt hätte einen Sorge ge Maler ein nicht unwürdiges Vild von der Alles hoh hatte beir fenden, wie von der Alles fürchtenden Liebe gegebe köſllichen

ihrer Tré