Teil eines Werkes 
2. Bd. (1845)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

Sonne warf ihre Strahlen auf die blutrothen Wände, in welchen die Barone, in Orbnung in den Saal ge⸗ führt, ihr Schickſal zu leſen glaubten.

Meine Herren, ſagte der Tribun,Ihr habi gegen die Geſetze Gottes und der Menſchen Euch ver⸗ gangen; Gott aber lehrt den Menſchen Gnade üben. Sehet enbdlich ein, daß mein Leben durch einen mäch⸗ tigen Zauber geſchützt iſt. Auch iſt der, den der Himmel zu hohen Zwecken aus der Hütte auf den Volksthron erhob, nicht ohne unſichtbaren Beiſtand und geiſtigen Schutz. Wenn erbliche Monarchen für heilig gehalten werden, wie viel mehr derjenige, durch deſſen Macht die göttliche Hand ein klares Zeugniß abgelegt hat! Ja, über dem, der nur für ſein Vaterland lebt, deſſen Größe das Geſchenk ſeines Vaterlandes, deſſen Leben die Freiheit ſeines Vaterländes iſt, wachen die Seelen der Gerechten und die ſchlafloſen Augen der mit Schwer⸗ tern bewaffneten Seraphim! Belehrt durch das Fehl⸗ ſchlagen Eures letzten Planes und die Gefahr, in welcher Ihr Euch jetzt befindet, gebet Euren Groll gegen mich auf, ehret die Geſetze, achtet die Freiheit Euerer Stadt und bedenket, daß kein Staat ein edleres Schauſpiel gewähren kann, als wenn Männer, ge⸗ boren wie Ihr von patriziſchem und berühmtem Range ihre Macht gebrauchen, um ihre Stadt zu ſchützen, ihren Reichthum, um ihre Künſte zu pflegen, ihre Ritterlichkeit, um ihre Geſetze zu vertheidigen!

Nehmt Eure Schwerter zurück und den Erſteh, j

der die Freiheiten Roms angreift, laßt Euer Opftt ſein und wäre es der Tribun ſelbſt. Eure Sach

wurde: Euern heim, g ſonen v ſeid

Erſt die Kni ſagten i ſie mit melten, Blut for

Nach der Tribt führte, v und nie über die dendum dus*) i dargetha Volkes

derſelben er jetzt r

Soba kannte,