Teil eines Werkes 
2. Bd. (1845)
Entstehung
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Ich glaube nicht, ſagte Pandulpho nach einer Pauſe,daß es in der menſchlichen Natur liegt, daß, wenn Ihr dieſe ſo ſündigen und ſo überwieſenen Men⸗ ſchen begnadigt, ſie zum zweiten Male Euch nach dem Leben trachten!

Mich dünkt, ſagte Rienzi,wir müſſen ſelbſt mehr thun, als ſie begnadigen. Der erſte große Cä⸗ ſar ſuchte, wenn er einen Feind nicht zermalmte, ihn in einen Freund umzuwandeln

Und kam bei dem Verſuche um, ſagte Barvn⸗

eelli raſch.

Rienzi fuhr auf und wechſelte die Farbe.

Wenn Ihr dieſe elenden Gefangenen retten wollt, ſo wäre es beſſer, wenn Ihr nicht wartetet, bis die Wuth des Pöbels unbezähmbar wird, flüſterte Pan⸗ dulpho.

Der Tribun erhob ſich aus ſeiner Träumerei.

Pandulpho, ſagte er in demſelben Tone,mir ahnt etwas die Schlangenbrut iſt in meiner Hand, ich erwürge ſie nicht ſie könnten mich für meine Barmherzigkeit todtſtechen es iſt ihr Inſtinkt! Es hat nichts zu bedeuten; man ſoll nicht ſagen, daß der römiſche Tribun mit ſo vielen Leben ſeine eigene Sicherheit erkaufte; auch ſoll man nicht auf meinen Grabſtein ſchreiben: Hier liegt der Feigling, der nicht zu verzeihen wagte! Heda! Gerichtsdiener, ſchließt die Thüren auf! Meine Herrn, machen wir die Gefangenen mit ihrem Urtheil bekannt!

Mit dieſen Worten ſetzte ſich Rienzi auf den Staats⸗ ſtuhl oben an der Tafel, und die jetzt aufgegangene