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„Ihr ſeid unhöflich, mein Herr,“ ſagte der Tri⸗ bun;„und überdies macht Ihr Rom ein ſchlechteres Compliment, als uns. Welcher Bürger würde ſich nicht gerne von ſeinem Gelbe trennen, um Ruhm und Freiheit zu erkaufen?“
„Ich kenne ſehr Wenige in Rom, welche ſo denken,“ antwortete der Baron.„Aber ſagt mir, Tribun, da Ihr doch ein berühmter Caſuiſt ſeid, was iſt beſſer für einen Staat— wenn ſein Regent zu haushälteriſch, oder zu verſchwenderiſch iſt?“
„Ich ſtelle die Frage der Entſcheidung meines Freundes Luea di Savelli anheim,“ erwiderte Rienzi. „Er iſt ein großer Philoſoph, und ich denke wohl, er wird uns ein viel verwickelteres Räthſel löſen, das wir ſogleich ſeinem Scharfſinn aufgeben werden.“
Die Barone, welche durch die kühne Sprache des alten Colonna ſehr in Verlegenheit geriethen, wandten Alle ihre Augen nach Savelli, der mit mehr Faſſung, als ſie vermuthet hatten, antwortete:
„Die Frage läßt eine doppelte Antwort zu. Wer als Regent geboren iſt, eine fremde Armee unterhält und durch Furcht regiert, muß karg ſein. Wer zum Regenten gemacht wurde, ſich um das Volk bewirbt und durch Liebe regieren will, muß durch Großmuth deſſen Gunſt gewinnen und ſeine Phantaſie durch Gepränge blenden. Dies iſt, glaube ich, der ge⸗ wöhnliche Grundſatz in Italien, welches in allen Erfahrungen der Staatsklugheit reif iſt“
Die Barone beklatſchten, mit Ausnahme des alten Colonna, einmüthig die kluge Antwort Savellis.


