Teil eines Werkes 
1. Bd. (1845)
Entstehung
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waren Gelehrte und ſahen in Rienzi's Erhebung einen neuen Beweis der wunderbaren und plötzlichen Macht, welche ver Geiſt über thieriſche Kraft zu erringen an⸗ fing. Bei dieſen ließ der Tribun, als wäre er plötz⸗ lich unter ihm verwandten Geiſtern, allen Ernſt von ſeiner Stirne verſchwinden. Glücklicher vielleicht wäre ſeine Laufbahn unzweifelhafter ſein Nachruhm ge⸗ weſen hätte ſein Geiſt das gleiche Ziel verfolgt!

Ah, carissime! ſagte er zu Einem, indem er veſſen Arm in den ſeinigen legte,wie geht es mit Deiner Erklärung der alten Marmorbilder? halb in Ordnung? Das freut mich zu hören! Beſuche mich doch, wie früher, ich bitte Dich. Morgen nein, auch übermorgen nicht, aber kommende Woche werden wir einen ruhigen Abend haben. Geliebter Dichter, Eure Ode verſetzte mich in die Zeit des Horaz: doch dünkt mich, wir thun Unrecht, wenn wir unſere eigene Sprache gegen die lateiniſche zurückſetzen. Ihr ſchüttelt den Kopf? Nun, Petrarka denkt, wie Ihr; ſein großer Epos ſchreitet mit Rieſenſchritten voran ſo höre ich von ſeinem Freund und Boten, voch hier iſt er. Mein Laelius iſt dies nicht Euer Name bei Petrarka! Wie ſoll ich mein Entzücken über ſeinen troſtreichen, begeiſternden Brief ausdrücken? Ach! er überſchätzt nicht meine Abſichten, aber meine Kräfte. Doch hievon ſpäter.

Ein leichter Schatten verdunkelte bei dieſen Wor⸗ ten die Stirne des Tribuns; und als er zwiſchen einer langen Reihe von Edelleuten und Fürſten zu beiden Seiten weiter ging, kehrten ihm Selbſtbeherrſchung