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— der Gelehrſamkeit und Anmuth von Italiens Haupt⸗ ſtadt, vermiſcht mit Geſandten und edeln Fremden, ſogar von jenſeits der Alpen;“— Abgeordneten nicht nur von den Freiſtaaten, welche die Erhebung des Tribuns mit Jubelgeſchrei aufnahmen, ſondern auch von den hochgeborenen und hochmüthigen Tyrannen, welche im Anfange ſeine Anmaßung verlacht hatten und jetzt vor ſeiner Macht ſich bückten. Da waren
nicht nur die Geſandten von Florenz, von Sienna,
vyn Arezzo, das ſich zuletzt der Herrſchaft des Tri⸗ buns unterwarf, von Lodi, von Spoleto und zahl⸗ loſen anderen kleineren Städten und Staaten, ſondern auch von dem finſtern und ſchrecklichen Viseonti, Für⸗ ſten von Mailand, von Obizzo von Ferrara und den tyranniſchen Regenten von Verona und Bologna; ſogar der ſtolze und verſchlagene Maleteſta, Herrn von Rimini, deſſen Arm ſpäter für eine Weile die Macht Walters von Montreal, an der Spitze ſeiner großen Compagnie, brach; hatte ſeinen Stellvertreter in der Perſon ſeines geehrteſten Edelmannes geſchickt. Johann von Vieco, der ſchlimmſte und bösartigſte Deſpot ſeiner Zeit, der ernſtlich den Waffen des Tri⸗ buns Trotz geboten, war jetzt, unterworfen und ge⸗ demüthigt, in Perſon zugegen; und die Geſandten von Ungarn und Neapel miſchten ſich unter die von Baiern und Böhmen, deren Fürſten an jenem Tage vor den römiſchen Gerichtshof geladen worden waren.
* Der einfältige und leichtgläubige Biograph Rienzi's ſagt,
ſein Ruf ſei bis zu den Ohren des Sultans von Babylon ge⸗ drungen.
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