Teil eines Werkes 
1. Bd. (1845)
Entstehung
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407 Das Schwanken von Federn, das Blitzen der Juwe⸗ len und Goldſtoffe, das Rauſchen von Seideſtoffen und das Klingen von goldenen Sporen, das Wehen der Banner von der Decke, die Töne der Muſik von ven Gallerien oben, Alles bot ein Gemälde von ſol⸗ cher Macht und Herrlichkeit einen Hof und eine Ritterſchaft von ſolchem Glanze dar, daß die größten der feudalen Könige es vielleicht mit funkelndem Auge und ſchwellender Bruſt mit angeſehen hätten. Aber in dieſem Augenblicke ſaß der Schöpfer und Herr all dieſes Glanzes, von ſeiner kürzlichen Fröhlichkeit zu ſich gekommen, trübſinnig und zerſtreut da, erinnerte ſich mit gedankenvoller Stirne an das Abenteuer der vergangenen Nacht und dachte, daß unter ſeinen fro⸗ heſten Gäſten der Mann lauere, der ihm nach dem Leben getrachtet. Mitten unter dem Wogen der Muſik und dem Gepränge der Menge fühlte er ſich von Ver⸗ rath bedroht, und das Bild eines Skelettes, das wie in alten Zeiten, ſeinen ſchaurigen Gedanken dem Feſte aufdraͤng, verdunkelte des Weines Purpurfarbe und erſtarrte den Glanz des Schauſpieles.

Während des lärmendſten Feſtgetöſes ſah man Rienzi's Pagen durch den Vankettſaal ſchlüpfen und einigen der Edelleute etwas zuflüſtern; Jeder ver⸗ beugte ſich tief, wechſelte aber die Farbe, als er die Botſchaft erhielt.

Mein Herr Savelli, ſagte Orfini, ſelbſt zit⸗ ternd,zeigt doch mehr Muth. Nicht ſich rächen, eine Ehre will man uns erweiſen. Ich denke, Eure Einladung lautet wie die meinige.