Teil eines Werkes 
1. Bd. (1845)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

404

Auch ließ er den Arm des guten Biſchofs nicht eher wieder los oder vertraute ihn anderer Geſellſchaft an, als bis unter dem ſtürmiſchen Schmettern von Hör⸗ nern und Trompeten, Trommeln und Cymbeln und unter einem Volkszuſammenlaufe, wie er vielleicht an derſelben Stelle bei Conſtantins legendenhafter Taufe ſtattgefunden hatte, der Tribun und ſeine Edeln durch die großen Thore des Lateran, damals des Palaſtes der Welt, eingetreten waren.

Sy endete dieſe merkwürdige Ceremonie und die ſtolze Herausforderung der nordiſchen Mächte zu Gun⸗ ſten der Freiheit Italiens, die, wäre ſie von einem glücklichen Erfolge begleitet geweſen, als eine erha⸗ bene Kühnheit geprieſen worden wäre, die aber, da ſie ohne Erfolg blieb, von dem Pöbel als toller über⸗ muth ausgelegt wurde; die aber gleichwohl, wenn man alle den Tribun drängenden Verhältniſſe und alle ihn umgebende Macht ins Auge faßt, vielleicht noch nicht ganz ſo unklug war, als ſie erſchien. Und ſelbſt dieſe Unklugheit im ſtrengſten Sinne genommen wird ſie dem durchdringenden Beobachter großartiger Cha⸗ raktere wahrſcheinlich als die glänzende Thorheit einer kühnen Natur erſcheinen, welche durch Verhältniſſe und Glück, durch religiöſe Leichtgläubigkeit, patriv⸗ tiſche Beſtrebungen, gelehrte Geſichte, welche zu ſchnell aus dem Traume zur Wirklichkeit geworden, hinaus⸗ geführt wurde über die Grenzen der klugen, irdiſchen Politik, welche die Waffe ſchärft, ehe ſie den Hand⸗ ſchuh hinwirft.

Da prächti des Ce bürger Grade Geprät derte, ſpiel v für das möget welche floſſen den N Conſta ſtes, a mit S und G den. Tribur die De ſo vo! gute 2 fuhr Wenn ſo ſah der R