Teil eines Werkes 
1. Bd. (1845)
Entstehung
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die ver⸗ ben; die die Be⸗ eſen des unft und vächtniß em Zau⸗

ber, den ihnen derjenige, der ſie geſprochen, verlieh, erſuhren dieſe Worte die kalte Verdammung der Rich⸗ tigurtheilenden; aber in dieſem Augenblicke ſchien für den Helden des Volkes alles möglich. Er ſprach wie ein Begeiſterter ſie zitterten und glaubten, und wie von dem Schauſpiele hingeriſſen, ſtand er einen Angenblick ſchweigend da, den Arm noch immer aus⸗ geſtreckt ſein dunkles, weitgeöffnetes Auge in die Weite ſtierend, der Mund offen, ſein ſtolzes Haupt hoch und erhaben über die Menge hervorragend ſeine Begeiſterung entzündete die der niederer ſtehen⸗ den und entfernteren Zuſchauer, und ein tiefes Ge⸗ murmel von Einem angefangen, verbreitete ſich und tönte laut von allen Seiten:Der Herr iſt mit Ita⸗ lien und Rienzi!

Der Tribun wandte ſich um und ſah den päpſt⸗ lichen Vikar erſtaunt und verwirrt, der eben aufſtand, um zu ſprechen. Beſinnung und Vorſicht kehrten ihm plötzlich zurück, und entſchloſſen, die gefährliche Miß⸗ billigung ſeiner Kühnheit durch die Autorität des Pap⸗ ſtes niederzuſchlagen, die ſchon auf Raimunds Lippen ſchwebte, gab er ſchnell den Muſikern einen Wink, und der feierlich erſchallende Geſang der heiligen Ce⸗ remonie benahm dem Biſchof von Orvieto alle Ge⸗ legenheit zu einer Erwiderung oder Entbürdung ſei⸗ ner ſelbſt.

In dem Augenblicke, wo die Ceremonie vorüber war, berührte Rienzi den Biſchof und flüſterte ihm zu:Wir wollen dies zu Eurer Zufriedenheit erklä⸗ ren Ihr ſpeiſet mit uns im Lateran. Euern Arm.