Teil eines Werkes 
1. Bd. (1845)
Entstehung
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ſchimmernde Verſammlung in ſeiner Nähe, die ihm ergebene Maſſe in der Ferne hinflog als das Ge⸗ murmel von Tauſenden und Zehntauſenden auf dem äußern Raume vor dem Palaſte Conſtantins(ietzt dem ſeinigen!) zu ſeinem Ohr drang, welche Gut und Blut ſeiner Sache zu weihen ſchworen; in der Flut des Glückes, das bis jetzt noch keine Hemmung erfahren hatte; in dem Zenith der Macht, die bis jetzt nichts von Widerwärtigkeiten wußte, ſchwoll das Herz des Tribuns ſtolz auf; Träume von unermeßlichem Ruhme und grenzenloſer Herrſchaft Ruhm und Herrſchaft, wie ſie früher ſein geliebtes Rom beſeſſen und die er wiederherſtellen wollte, ſchwebten vor ſeinen trun⸗ kenen Blicken, und in der wahnſinnigen leidenſchaft⸗ lichen Aufregung des Augenblickes ſchwang er ſein Schwert nacheinander gegen die drei Gegenden ver damals bekannten Welt und ſagte mit zerſtreuter Stimme, wie ein Mann, der träumt:Im Namen des römiſchen Volkes alles dieſes iſt mein!

So leiſe ſeine Stimme hiebei war, ſo wurde doch die abenteuerliche Prahlerei von allen Umſtehenden ſo

deutlich verſtanden, als hätte ſie der Donner ihnen

zugetragen. Und vergebens verſuchte man, die ver⸗ ſchiedenen Gefühle, die ſie erregt, zu beſchreiben; die überſpanntheit hätte den Hohn ſeiner Feinde, die Be⸗ trübniß ſeiner Freunde erregt, ohne das Weſen des Redners, das, feierlich und gebieteriſch, Vernunft und Haß zur Ehrfurcht vereinigte; nachher ins Gedvächtniß zurückgerufen und wiederholt, entblößt von dem Zau⸗ *Duesto e mio..

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