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laſſung und den eigenthümlichen Ausdruck tiefen, aber zurückgedrängten Eifers, vielleicht die einzige Gabe des Redners, welche nur die Natur verleihen kann.
„Es ſei hiemit verkündigt,“ ſagte er langſam und bedächtlich,„kraft der Autorität, Macht und Juris⸗ diktion, welche das römiſche Volk im allgemeinen Par⸗ lament uns übertragen und der Papſt als Oberherr beſtätigt hat, daß wir, nicht undankbar weder gegen das Geſchenk und die Gnade des heiligen Geiſtes— deſſen Ritter wir jetzt find— noch gegen die Gunſt des römiſchen Volkes, erklären, daß Rom, die Haupt⸗ ſtadt der Welt und der Grundpfeiler der chriſtlichen Kirche, ſowie alle Städte, Staaten und Völker Ita⸗ liens von nun an frei ſeien. Kraft dieſer Freiheit und derſelben geheiligten Autorität verkündigen wir, daß die Wahl, Jurisdiktivn und Monarchie des römij⸗ ſchen Reiches Rom, dem römiſchen Volke und dem geſammten Italien zuſteht. Wir laden daher ein und fordern perſönlich auf, die erlauchten Fürſten: Ludwig, Herzog von Baiern und Karl, König von Böhmen, welche ſich ſelbſt Kaiſer von Italien zu nennen pflegen, vor uns oder den anderen Magiſtraten Roms zwiſchen heute und Pfingſten zu erſcheinen, um ihre Anſprüche zu vertheidigen und zu beweiſen. Ebenſo laden wir innerhalb derſelben Zeit vor: den Herzog von Sachſen, den Fürſten von Brandenburg und Jeden— Monarch, Fürſt oder Prälat— der ſich ein Wahlrecht für den Kaiſerthron anmaßt— ein Recht, das, wie wir ſeit alten, undenklichen Zeiten aufgezeichnet finden, allein dem römiſchen Volke zuſteht— und zwar zur Wah⸗


