das ge⸗ as erſte
ter. Sie der ſelt⸗ Fenſter. nd gehe,
m Brun⸗ lächelnd. fen ſoll,
gen auf⸗ und mir nd Leben mich ge⸗
ge eines aber und rufe und
und de⸗ weiflung
werden ſie, damit ich ſie nicht verrathen kann, mir oder Dir die Gurgel abſchneiden.“
„Mich dünkt, Burſche, ich habe Dich früher ſchon geſehen.“
„So iſt es. Ich ſchäme mich weder meines Na⸗ mens, noch meines Vaterlandes, und bin Rudolph der Sachſe!“
„Ich erinnere mich;— in Dienſten Walters von Montreal. Der alſo iſt der Anſtifter?“
„Nein, Römer! dieſer edle Ritter verachtet jede andere Waffe, als das offene Schwert, und ſeine eigene Hand erſchlägt ſeine Feinde. Eure elenden, er⸗ bärmlichen, feigen Italiener allein henützen den Muth und miethen den Arm Anderer.“
Rienzi ſchwieg. Er hatte ſeinen Gefangdnen los⸗ gelaſſen und ſtand ihm gegenüber; jeden Augenblick betrachtete er ſein Geſicht und verſank dann wieder in Nachdenken. Als er endlich ſeine Augen in dem kleinen Zimmer umherlaufen ließ, in welches ſie auf eine ſo ſonderbare Weiſe gekommen waren, bemerkte er eine Art von Kabinet, worin die Prieſterröcke und einige Gegenſtände für den heiligen Dienſt enthalten waren. Dieſes bot ihm auf einmal einen Ausweg aus ſeiner Verlegenheit; er deutete darauf hin—
„Hier, Rudolph von Sachſen ſollſt Du einen Theil dieſer Nacht zubringen— eine kleine Buße für Dein beabſichtigtes Verbrechen, und morgen, wenn Dir Dein Leben lieb iſt, wirſt Du Alles entdecken.“
„Hört, Tribun,“ verſetzte der Sachſe mürriſch, „meine Freiheit iſt in Eurer Gewalt, aber weder meine


