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ihm ſo gerade in das Geſicht. Ungeduldig über ſeine Schlafloſigkeit, dachte er endlich, es ſei dieſes trübe, flackernde Licht, das ſeinen Schlummer verſcheuche, und wollte eben aufſtehen, um es weiter zu entfernen, als er am andern Ende des Bettes den Vorhang leicht aufheben ſah; er blieb ruhig und geſpannt;— ehe er zum zweiten Male athmete, trat eine dunkele Geſtalt zwiſchen das Licht und das Vett und er fühlte, daß ein Stoß nach dem Theile des Bettes geführt wurde, der ohne den Zufall, der ihm unglückverkün⸗ dend geſchienen, ſeine Bruſt dem Dolche vargeboten hätte. Rienzi wartete nicht auf einen zweiten, beſſer gezielten Stoß; als der Mörder ſich jetzt bückte, und bei dem unſicheren Lichte herumtappte, ſtürzte er ſich mit dem ganzen Gewichte und der Kraft ſeines ſtarken, muskulöſen Körpers auf ihn, entwand den Dolch ſeiner erſchrockenen Hand, warf ihn auf das Bett und ſetzte ihm das Knie auf ſeine Bruſt.— Der Dolch erhob ſich— blitzte— ſank herab— der Mörder wich aus, und ſo drang er nur durch ſeinen rechten Arm. Der Tribun erhob den rächenden Stahl zu einem tödtlicheren Stoße.
Der ſo überwundene Mörder war ein an Gefahren jeder Art und Geſtalt gewohnter Mann und verlor auch jetzt ſeine Geiſtesgegenwart nicht.
„Halt!“ ſagte er;„wenn Ihr mich tödtet, ſeid Ihr ſelbſt verloren. Schonet mein, ſo will ich Euch retten.“
„Verräther!“
„Stille— nicht ſo laut, oder Ihr weckt Eure


