Teil eines Werkes 
1. Bd. (1845)
Entstehung
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Es iſt dies ein ſchmuckes Spiel, ſagte der Orfini, als er bei dem alten Colonna zurückblieb;aber es könnte tragiſch enden.

Mich dünkt, dies könnte der Fall ſein, antwortete der alte Mann, wenn der Tribun Dich hörte.

Orſini erblaßte.Wie nein wenn dies auch wäre, ſo ahndet er nie Worte, ſondern verlacht unſere geäußerte Wuth. Erſt vor wenigen Tagen hinter⸗ hrachte ihm ein Schurke, was einer der Annibaldi über ihn geſagt hatte Worte, wofür ein echter Cavalier das Blut Desjenigen, der ſie ausgeſprochen, verlangt hätte; er ließ den Annibaldi rufen und ſagte: Mein Freund, nehmt dieſen Beutel mit Gold tref⸗ fende Witze müſſen belohnt werden.

Nahm Annibaldi das Geld?

Nun, nein; der Tribun fand Gefallen an ſeinem Geiſte und lud ihn zum Abendeſſen ein, und Anni⸗ baldi verſicherte, er habe nie einen fröhlicheren Abend zugebracht und er wundere ſich nicht mehr, daß ſein Vetter Ricardo den Spaßmacher ſo liebe.

Am Lateran angekommen, blieb Luca di Savelli zurück und flüſterte mit Orſini; die Frangipani und einige andere Edelleute wechſelten bedeptungsvolle Blicke; Rienzi trat in das heilige Gebäude, in dem er, der Sitte gemäß, ſeine Waffenwache halten ſollte, ſagte der Menge Lebewohl und berief ſie auf den nächſten Morgen, um Dinge zu hören, die, wie er hoffe, dem Himmel und der Erde angenehm ſein

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