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vieſe Würde allein, gibt der Provenzale zu verſtehen, würde ihm anſtehen.“
„Montreal unſer Podeſta!“ rief der Orſini.
„Und warum nicht?“ fragte Savelli;„eben ſo gut ein edel geborner Podeſta, als ein niedrig ge⸗ borner Tribun? Aber ich hoffe, wir brauchen keinen von Beiden. Colonna, hat dieſer Bote Fra Moreale's die Stadt ſchon verlaſſen?“
„Ich glaube ja.“
„Nein,“ ſagte Orfini;„ich begegnete ihm unter dem Thore und kannte ihn von früher her; es iſt Rudolph, der Sachſe(früher ein Miethling der Co⸗ lonna), der in den guten alten Tagen mehre Weiber meiner Anhänger zu Wittwen gemacht hat. Er iſt jetzt ein wenig entſtellt; gleichwohl erkannte ich ihn und redete ihn an, denn ich dachte, er könnte doch ein Freund werden und befahl ihm, mich in meinem Palaſte zu erwarten.“
„Ihr habt wohl gethan,“ ſagte der Savelli nach⸗ denklich, und ſeine Blicke begegneten denen Orſini's. Bald darauf wurde eine Beſprechung aufgehoben, in der viel geredet und Nichts feſtgeſetzt wurde; aber Luca di Savelli wartete an dem Portal und bat den Frangipani, wie die übrigen Barone, ſich in Orſini's Palaſt einzufinden.
„Der alte Colonna,“ ſagte er,„iſt nahe am Kin⸗ diſchwerden. Wir werden bald ohne ihn zu einem Ent⸗ ſchluſſe kommen und können uns ſeiner durch ſeinen Sohn als Stellvertreter verſichern.“
Und es war dies eine richtige Prophezeihung,


