Teil eines Werkes 
1. Bd. (1845)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

380

den Tribun erſtochen, noch Zeit hätte, würde ich gern noch einen zweiten Stoß führen nach

Wem? fragte der Savelli, als er den Knaben ſchweigen ſah.

Nach meinem Vetter Abrian. Schande über ihn, vaß er ſich nur träumen läßt, eine zu einer Frau zu machen, deren Geburt ſie kaum zu der Geliebten eines Colonna befähigt!

Gehe ſpielen, mein Kind, gehe ſpielen, ſagte der alte Colonna, indem er den Knaben von ſich drängte.

Genug von dieſem Geplapper, rief der Orſini heftig.Sagt mir, alter Herr, als ich eben eintrat, ſah ich einen alten Freund(einen Euerer früheren Sölvlinge) den Palaſt verlaſſen; darf ich nach ſeinem Geſchäfte fragen?

Ach, ja; ein Bote von Fra Moreale. Ich ſchrieb dem Ritter, warf ihm ſeine Abtrünnigkeit bei unſerer Rückkehr von Corneto vor und gab ihm zu verſtehen, daß fünfhundert Lanzen gerade jetzt ſehr theuer be⸗ zahlt würden.

Ha, ſagte Savelli,und was iſt ſeine Antwort?

O, ſchlau und ausweichend; er iſt verſchwende⸗, riſch mit Complimenten und guten Wünſchen, aber er ſagt, er ſtehe in Dienſten des Königs von Ungarn, deſſen Sache vor Rienzi's Richterſtuhl liege; er könne ſeine jetzige Fahne nicht verlaſſen, er fürchte, Rom ſei ſo gleich vertheilt, zwiſchen den Patriciern und dem Volke, daß die Partei, welche für die Dauer die Ober⸗ hand behalten wolle, einen Podeſta berufen müſſe;

dieſe würde ih

Mo

Und gut ein borner 2 von Beit die Stat

Rudolph lonna), meiner! jetzt ein und red ein Frei Palaſte

denklich Bald d der vie Luca di Frangi Palaſt

D diſchwe ſchluſſe Sohn

Un