Teil eines Werkes 
1. Bd. (1845)
Entstehung
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Eure größere Klugheit, Signor, ſagte der ſar⸗ kaſtiſche Savelli,entſpringt aus Eurer größeren Si⸗ cherheit. Euer Haus ſteht im Begriffe, unter dem⸗ jenigen des Tribuns Schutz zu ſuchen, und wenn der Signor Abrian von Neapel zurück iſt, wird des Schenk⸗ wirths Sohn der Bruder Eures Vetters werden.

Ihr könntet mich mit dieſem Spotte verſchonen, ſagte der alte Nobili mit einiger Bewegung.Der Himmel weiß, wie ſchmerzlich ich bei dieſem Gedan⸗ ken gelitten habe; doch wünſchte ich, Adrian wäre bei uns. Sein Wort iſt ſehr wirkſam, den Tribun zu mäßigen und meine Handlungsweiſe zu leiten, denn die Leidenſchaft blendet meine Vernunft, und ſeit ſeiner Abreiſe, dünkt mich, ſind wir viel mürriſcher, ohne ſtärker zu ſein. Laßt das gut ſein. Wenn mein eigener Sohn die Schweſter des Tribuns geheirathet hätte, ſo würde ich noch einen Schlag für die alte Verfaſſung thun, wie es einem Edelmann geziemt, wenn ich nur ſähe, vaß der Streich nicht mein eige⸗ nes Haupt träfe.

Savelli, welcher mit Rinaldo Frangipani bei Seite leiſe geſprochen hatte, ſagte jetzt:

Edler Fürſt, hört mich an. Ihr ſeid durch die herannahende Verbindung Eures Vetters, durch Euer ehrwürdiges Alter und durch Euer vertrautes Ver⸗ hältniß zu dem Papſte zu größerer Vorſicht genöthigt, wie wir. ueberlaßt uns die Leitung des Unterneh⸗ mens und ſeid unſerer Beſonnenheit verſichert.

Ein junger Knabe, Stephanello, der ſpäter Ver⸗ treter der direkten Linie der Colonna wurde, und dem

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