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375 Schwimmkraft und den Himmel, der ihn zu dem Hafen geleiten würde.
Viertes Kapitel. Das feindliche Lager.
Während Rienzi, vielleicht in übereinſtimmung mit den Geſandten der tapferen toskaniſchen Staaten, deren Vaterlandsſtolz und Freiheitsliebe ſie wohl be⸗ fühigte, dergleichen zu verſtehen, oder auch zu thei⸗ len, ſeine Entwürfe vorbereitete, die alte Königin und den ewigen Garten der Welt von allem frem⸗ den Joche zu befreien, brüteten die Barone raſtlos und im Geheimen über Planen zu Wiederherſtellung ihrer Macht.
Eines Morgens verſammelten ſich die Häupter der Savelli, der Orſini und der Frangipani in dem ſeiner Feſtungswerke beraubten Palaſte Stephan Co⸗ lonna's. Ihre Beſprechung war warm und ernſt— bald entſchloſſen, bald ſchwankend in ihrem Gegen⸗ ſtande— je nachdem Entrüſtung oder Furcht vor⸗ herrſchte.
„Ihr habt gehört,“ ſagte Luca di Savelli mit ſeiner gewöhnlichen ſanften und weibiſchen Stimme, „daß der Tribun verkündigen ließ, er werde über⸗ myorgen die Ritterwürde annehmen und die Nacht vorher in der Kirche des Lateran wachen; er hat mich mit der Bitte beehrt, ihm hei dieſer ſeiner Wache Geſellſchaft zu leiſten.“


