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eobachtete die Tafel wenn die ar ſtrenge
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s Charak⸗ nihn her in religi⸗ rworrenen ahre vor⸗ Myſtieis⸗ och immer rüher Ju⸗ ich ſchon träumeri⸗ Bruders,
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ſein eigenes wechſelndes, doch günſtiges Geſchick, dies Alles hatte dazu beigetragen, die ſchwärmeriſche, aber feierliche Sehnſucht dieſes merkwürdigen Mannes zu beſtärken. Wie bei Arnold von Brescia hatte ſein Glaube eine auffallende Aehnlichkeit mit dem hefti⸗ gen Fanatismus unſerer Puritaner im Bürgerkriege, wie wenn ähnliche politiſche Verhältniſſe zu gleichen religiöſen Anſichten führten. Er glaubte ſich durch ehrwürdige und mächtige Gemeinſchaft mit Weſen einer beſſeren Welt inſpirirt. Heilige und Engel dienten ſeinen Träumen, und ohne dieſen tieferen und heiligeren Enthuſiasmus hätte er wohl nie aus einem bloß menſchlichen Patriotismus hinreichend Muth zu ſeinem beiſpielloſen Unternehmen geſchöpft; viele ſei⸗ ner großen Thaten— viele ſeiner Verirrungen ſind aus demſelben zu erklären. Wie bei allen Menſchen, welche ſich ſo durch einen eiteln, an ſich nicht un⸗ rühmlichen Aberglauben täuſchen, der damit einen,
jenem ſeine irdiſche Färbung mittheilenden Ehrgeiz
verbinden, iſt es auch bei ihm unmöglich, zu beſtim⸗ men, in wie weit er wirklich Geiſterſeher war und wie weit er ſich bisweilen erlaubte, zum Betrug zu greifen. Bei den Ceremonien ſeiner Schaugepränge, bei dem Schmuck ſeiner Perſon wurden beſtändig my⸗
ſtiſche und bildliche Zeichen gebraucht. In Zeiten der
Gefahr bekannte er öffentlich, er ſei durch göttliche Träume geſtärkt und gelenkt worden, und da hei man⸗
mt vie En⸗
chen Gelegenheiten ſeine prophetiſchen Verkündigun⸗ gen ſonderbarer Weiſe durch den Erfolg beſtätigt wurden, ſo wurde ſein Einfluß auf das Volk noch


