Teil eines Werkes 
1. Bd. (1845)
Entstehung
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thätigkeiten, denen Ihr Euch nicht fügen wollt?“ fragte ein junger Edelmann, indem er ſich an die Menge von Bürgern wandte, die erhitzt, zornig, halb bewaffnet und mit den heftigen Geberden italieniſcher

Leidenſchaft jetzt die lange, enge Straße hinabzogen,

die nach dem düſteren, von den Orfſini behaupteten Stadtviertel führte.

„Ach, gnädiger Herr!“ ſchrieen zwei vder drei Bürger zumal,„Sie werden uns in unſerem Rechte ſchützen— werden uns Gerechtigkeit widerfahren laſ⸗ ſen— Sie ſind ein Colonna.“

„Ha, ha, ha!“ lachte verächtlich ein Mann von rieſenhafter Geſtalt, mit einem ungeheuren Hammer auf der Schulter, der ſein Gewerbe errath ließ. „Gerechtigkeit und Colonna! Gott's Tod! Dieſe Na⸗ men findet man nicht häufig beiſammen.“

„Nieder mit ihm! nieder mit ihm! er iſt ein Orfini,— nieder mit ihm!“ ſchrieen wenigſtens Zehn in dem Gedränge; aber keine Hand erhob ſich gegen den Rieſen.

„Er ſpricht die Wahrheit,“ ſagte eine zweite Stimme feſt.

„Ja, das that er,“ nahm ein Dritter das Wort, indem er die Stirne runzelte und ſein Schwert ent⸗ blößte,„und wir ſtehen dafür ein. Die Orſini ſind Tyrannen— und die Colonna ſind im beſten Fall⸗ eben ſo ſchlimm.“

„Du biſt ein frecher Lügner, Schurke!“ ſchrie der junge Edelmann, der ſich vorwärts drängte und demjeni⸗ gen ſich gegenüber ſtellte, der zuletzt die Colonna ſchmähte

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