Namen Clemens V., den Stuhl des heiligen Peir beſtiegen, und der neue Papſt vertauſchte, mehr g Klugheit als Tapferkeit, den Aufenthalt in Romm dem ruhigen Avignon; ſo wurde die üppige Stn einer ausländiſchen Provinz der Hof des römiſch Papſtes und der Thron der chriſtlichen Kirche.
So ſelbſt von den Banden, welche die Anweſe heit des Papſtes dem Namen nach erlangte, befrei hatte die Macht der Edeln außer ihren eigenen Lu nen, oder der gegenſeitigen Eiferſucht und Fehder eigentlich keine Grenzen mehr. Obgleich ſie dur fabelhafte Stammregiſter ihren Urſprung von de alten Römern abzuleiten ſich anmaßten, waren ſ dem größeren Theile nach doch wirklich die Söhn der kühnen nordiſchen Barbaren, und mehr durz italieniſche Liſt befleckt, als von dem Vaterlande zu gethanen Geſinnungen erfüllt,— blieb die Verac tung ihrer fremden Vorfahren einem eroberten Lanh und einem entarteten Volke. Während das übrig Italien, beſonders Florenz, Venedig und Mailan ſich in Civiliſation und Kunſt immer mehr den an deren Staaten Europa's näherte, ſchienen die Römn eher rückwärts, als vorwärts zu ſchreiten;— vohn gute Geſetze, ohne Induſtriefleiß, dem ritterliche Betragen eines kriegeriſchen, wie den Tugenden ein⸗ friedlichen Volkes fremd, wohnte in ihnen noch in mer Sinn und Verlangen nach Freiheit, und noß immer ſuchten ſie durch wilde Paroxismen und ver⸗ zweifelte Kämpfe für Rom den Namen„Hauptſtall der Welt“ zu hehaupten Während der beiden letzte
Jahrhunder ren,— kut Noch immet Volksherrſch ten je ihr ſer obrigkeit nannte, beſ ſie nie wede tend zu maſ men Sena zwei oder d von dem Pa wurden. D ſchien keine oberſte Diet nachdem der die angenom Adel wurde wurden alle C liche Rechtsp ſchaften ver! Ordnung we Racheplanen.
Indem und Feſtung von Obrigke und Vorrecht anſprach, ſi und machte Kriegsvölker


