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— zwiſchen dem unbeſtimmten Intereſſe eines Trau⸗ mes und den geſchäftigeren, thätigeren und dauern⸗ den Aufregungen eines ernſteren Lebens— iſt es wohl nicht am unrechten Platze, dem Leſer eine kurze
überſicht von dem Zuſtande und den Verhältniſſen der Stadt, in welche die Hauptereigniſſe dieſer Ge⸗ ſchichte fallen, zu geben;— einen überblick, der zu
dem vollſtändigen Verſtändniſſe der Beweggründe der handelnden Perſonen und der vielfachen Verwicklun⸗ gen des Knotens für Viele vielleicht nothwendig iſt.
Ungeachtet der Menge von vermiſchten Volksſtäm⸗ men, die gezwungen ihren Wohnſitz in der Haupt⸗ ſtadt der Cäſaren aufgeſchlagen, hatte die Bevölke⸗ rung Rom's doch einen unmäßigen Begriff von ihrer Obergewalt über die übrige Welt beibehalten; ſie war von den ehernen Tugenden der Repuhlik ausge⸗ artet und beſaß immer noch das trotzige, halsſtarrige Ungeſtüm, das von dem Plebs des alten Forums unzertrennliche Attribut. Unter dieſem wilden, aber durchaus nicht tapferen Pöbel behaupteten ſich die Vornehmen weniger als ſcharfſinnige Tyrannen, denn als unbarmherzige Banditen Vergebens hatten die Päpſte gegen dieſe unbiegſamen, ſtrengen Patricier gekämpft. Ihre Würde wurde verlacht, ihren Befeh⸗ len Trotz geboten, ſie ſelbſt öffentlich beſchimpft, und dieſe Päpſte, welche das ganze übrige Europa im Zügel hielten, wohnten als Gefangene im Valican, wo ſie ſich fortwährend bedroht ſahen. Achtunddrei⸗ ßig Jahre vor den Ereigniſſen, welche zu ſchildern ich im Begriffe ſtehe, hatte ein Franzoſe, unter dem
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