Teil eines Werkes 
1. Bd. (1845)
Entstehung
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mächtigen Umwälzung lag, beſchäftigten ſein Inne⸗ res. Mit einem Schauder wachte er aus demſelben auf, während die Soldaten nun ihre Schilde zuſam⸗ menfügten, um eine Art Bahre daraus für den Leich⸗ nam zu machen, brach dann in Thränen aus, als er haſtig ſie aufbrechen hieß, und drückte den Todten an ſeine Bruſt, bis er buchſtäblich von dem Blut⸗ fluſſe durchdrungen war.

Der Blumenkranz des armen Kindes hatte ſelbſt beim Fallen ſich nicht von ſeinem Arme losgemacht, und hing, um ſein Gewand verwickelt, noch immer an ihm. Dieſer Anblick rief in Cola all die Zärt⸗ lichkeit, das gütige Herz und die gewinnende Anmuth ſeines einzigen Bruders ſeines einzigen Freundes zurück! Er ſchien das vorzeitige und unverdiente Schickſal des unſchuldigen Knaben noch unmenſchlicher zu machen.Mein Bruder! mein Bruder! ſeufzte der überlebende,wie ſoll ich vor unſere Mutter treten? wie ohne Dich Nacht und Einſamkeit er⸗ tragen? ſo jung, ſo unſchuldig! Seht, ihr Män⸗ ner, er war nur zu ſanft. Und ſie wollen uns nun Gerechtigkeit verweigern, weil ſein Mörder ein Ed⸗ ler und ein Colonna iſt. Und auch noch dieſes Gold Gold für das Blut eines Bruders! Wollen ſie und die Augen des jungen Mannes funkelten wie Feuerwollen ſie uns keine Gerechtigkeit ver⸗ ſchaffen? Die Zeit wird es lehren! Während er ſo ſprach, beugte er ſein Haupt über die Leiche, ſeine Lippen begegten ſich, wie um Gebete, oder einer Anrufung; dann erhob er ſich, und ſein Antlitz war