Teil eines Werkes 
1. Bd. (1845)
Entstehung
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In wenigen Miniten brachten die Hörner die Verfolger zurück, unter ihnen den Reiter, deſſen Lanze einen ſo verhängnißvollen Stoß geführt hatte. Er war der Anführer derer, welche mit Martino di Porto im Kampfe lagen, und das auf ſeine Rüſtung gepreßte Gold, ſo wie die Verzierungen ſeines Schlacht⸗ roſſes ließen ſeinen Rang vermuthen.

Dank, mein Sohn, Dank, ſagte der alte Co lonna zu dieſem Ritter,Du haſt Dich gut und tapfer gehalten. Aber ſage mir, wenn Du es weißt,

denn Du haſt ein Adlerauge, welcher von den Or⸗ ſini erſchlug dieſen armen Knaben? ſchändliche

That; ſeine Familic ſteht überdies unter unſerem Schutze!

Wen? jenen Knaben? erwiderte der Reiter und nahm den Helm vom Kopfe, um die heiße Stirne ſich zu wiſchen;ſagtet Ihr ſo? wie kam er denn zu Martino's Schurken? Ich fürchte, der Irrthum kam ihm theuer zu ſtehen. Ich konnte nur Orſini⸗ ſches Geſindel in ihm vermuthen, und ſo und ſo

Ihr erſchluget ihn! rief Rienzi mit einer Donnerſtimme und ſtand vom Boden auf.Nun denn, Gerechtigkeit! Stephan, mein Gebieter, Ge⸗ rechtigkeit! Ihr habt ſie mir verſprochen, und ich fordere ſie!

Mein armer Jüngling, ſagte der alte Maun mitleidig,gegen die Orſini hahe Rache ich Dir ver⸗ ſprochen; ſiehſt Du aber nicht, daß hier ein Irrthum obgewaltet? Ich wundere mich nicht, daß Dein Kum⸗ mer zu groß iſt, als daß Du jetzt der Vernunft Ge⸗