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Gegner entkommen wollen, deren Blut durch den Kampf erhitzt war und welche die in ihrer Gewalt befindliche Leben anſahen, wie ein Knabe das Wes⸗ penneſt, das er zerſtört. Die Menge zerſtreute ſich nach allen Richtungen:— Einige entkamen wirklich auf die Hügel, wo die Pferde keinen feſten Fnß faſſen konnten— Andere ſtürzten ſich in den Fluß und ſchwammen an das entgegengeſetzte Ufer— die we⸗ niger Erfahrenen, welche gerade vorwärts flohen, er⸗ leichterten dadurch, daß ſie dem Feinde den Weg ver⸗ ſtopften, ihren Anführern die Flucht, aber fielen ſelbſt Leiche auf Leiche, niedergemetzelt von den grauſamen und unwiderſtehlichen Verfolgern.
„Keine Gnade den Räubern— jeder erſchlagene Orſini iſt ein Räuber weniger— kämpfet für Gott, den Kaiſer und die Colonna!“ Dieſes und ähnliches Geſchrei hörten die entmuthigten und fallenden Flücht⸗ linge gleich einer Todtenglocke. Unter denen, welche gerade auf dem den Reitern am meiſten zugänglichen Wege flohen, war Cola's jüngerer, ſo unſchuldiger Weiſe zu dem Streite gekommener Bruder. Eilig floh er, ſchwindelig vor Schrecken— armer Knabe, der vorher kaum von der Seite der Eltern oder des Bruders gekommen war!— die Bäume ſchwanden an ihm vorüber— die ufer wichen zurück:— fort ſtürzte er, und hart hinter ihm tönten die Hufſchläge — das Geſchrei— das Fluchen— das rohe Geläch⸗ ter des über Todte und Sterbende hinjagenden Fein⸗ des. Jetzt war er an der Stelle, wo ſein Bruder ihn verlaſſen hatte; eilig blickte er rückwärts und ſah,
wie des Re ſchmuck ihn auf, und ſ ſchlungenen wachſen we „Rette und der T ben der hi genblick ſp Gnade!“ Verfolgers durch gedr ſen, auf Hoffnung hatte. Der) ſeinen Ge Cola war knieete ne ner⸗ und Gruppe, letztere ar geweſen Mann, 1 Federn ge dem ehrw ſagte der „was iſt Der Stimme


